RÖMISCH-KATHOLISCHE PFARREI TEMESWAR-JOSEFSTADT
PAROHIA ROMANO-CATOLICĂ TIMIŞOARA IV IOSEFIN TEMESVÁR-JÓZSEFVÁROSI RÓMAI-KATOLIKUS PLÉBÁNIA RÖMISCH-KATHOLISCHE PFARREI TEMESWAR-JOSEFSTADT

Kirchenrenovierung

Rückblick

Die römisch-katholische Pfarrkirche in Temeswar-Josefsstadt ist eine der ältesten Kirchen von Temeswar und wurde zwischen 1772 und 1774 erbaut. Die Pfarrei selbst ist eine der ältesten katholischen Gemeinden der Stadt.
Die Kirche wurde 1775 geweiht und ist unter dem Code TM-II-m-A-06132 in der Liste der Denkmäler aufgeführt.

Die Kirche wurde mehrfach renoviert, aber der ursprüngliche einfache Barockstil blieb erhalten. Die erste größere Renovierung erfolgte in den 1850er Jahren, nachdem unsere Kirche während des ungarischen Freiheitskrieges 1848–1849 beschädigt worden war. Eine der Kanonenkugeln blieb lange Zeit in der Wand der Kirche stecken. Derzeit wird sie im Hof der Pfarrei über der Lourdes-Grotte aufbewahrt. Sie ist ein historisches Zeichen, das uns daran erinnert, dass Maria uns immer zum Frieden aufruft!

Anfang des 20. Jahrhunderts wollten die Einwohner von Józsefváros, als die Pfarrei etwa 10.000 Gläubige hatte, eine größere Kirche mit etwa 3000 Plätzen bauen. Die Pläne lagen auch schon vor. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs verhinderte jedoch die Umsetzung dieses Vorhabens.

Zwischen den beiden Weltkriegen, im Jahr 1935, fand eine größere Kirchenrenovierung statt, als die Gläubigen von Josefsstadt erkannten, dass die große Kirche nicht mehr gebaut werden würde. Damals wurde der Kirche ein schönerer Barockstil verliehen. Zu dieser Zeit entstanden auch der heutige Holzaltar, die beiden Beichtstühle und die Bänke.

Größere Renovierungen fanden 1974 und 2009–2010 statt.

Kirchenrenovierung 2024–2025

Nach der Renovierung im Jahr 2010 zerstörte leider erneut Salpeter den Putz, und die Kirche geriet in einen schlechten Zustand.

Wir hielten es für wichtig, unsere Kirche zu renovieren, da 2025 der 250. Jahrestag der Weihe der Kirche ist.

Die Arbeiten sind in mehrfacher Hinsicht nicht einfach: Es handelt sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude, daher müssen zahlreiche Vorschriften eingehalten werden.

Wir haben zwei Jahre auf die Baugenehmigung gewartet. Ende 2023 haben wir die Baugenehmigung erhalten.

Die Renovierungsarbeiten finden an mehreren Fronten statt:

  • Aufstellen eines Gerüsts um den Kirchturm, Austausch der Holzkonstruktion
  • Austausch der Dachdeckung des Kirchturms durch Kupferplatten
  • Reparatur des Kirchendachs
  • Umgraben der Kirche, Isolierung (bestmögliche Ableitung des Grundwassers vom Gebäude)
  • Außenverputz der Kirche
  • Innenverputz und Anstrich der Kirche

Unter dem Altarraum der Kirche befindet sich eine Krypta. Nach unseren Informationen wurden dort bis in die 1820er Jahre Bestattungen vorgenommen, seit langem wird sie jedoch nicht mehr genutzt. In den 1930er Jahren wurde sie wegen hoher Feuchtigkeit geschlossen, und in den 1970er Jahren wurde auch der Eingang zugemauert. Anlässlich dieser Renovierung haben wir die Krypta der Kirche geöffnet. Auch diese möchten wir in Ordnung bringen.

Kosten für die Kirchenrenovierung. Wie können wir dieses Geld aufbringen?

In erster Linie können wir uns auf die Möglichkeit der Pfarrei verlassen. Als wir 2016 den Bau der neuen Pfarrei abgeschlossen und die Schulden beglichen hatten, war unser nächstes Ziel die Renovierung der Kirche. Wir sammeln schon seit einiger Zeit Geld für diese Renovierung.

An dieser Stelle möchten wir uns bei den Gläubigen für ihre große Hilfe bedanken.

Vielleicht haben Sie keine Vorstellung davon, wie eine Pfarrei finanziell lebt. Alles, was die Gemeindemitglieder als Kirchenbeitrag zahlen, was im Alltagssprachgebrauch auch als Kirchensteuer bezeichnet wird, sowie alle Gebühren, die bei Beerdigungen, Taufen und Hochzeiten anfallen, fließen in die Kasse der Pfarrei. Nachdem wir die monatlichen Kosten und Gehälter bezahlt haben, sind wir froh, wenn wir etwas beiseite legen können. Am ersten Sonntag jedes Monats organisieren wir eine Kollekte für die Reparatur der Kirche.

Die Pfarrei gehört zum Bistum Temeswar, alle Arbeiten werden von ihnen durchgeführt, wir erhalten von ihnen fachliche Unterstützung und alle Anträge werden vom Bistum gestellt. Wir sind jedoch dankbar, dass das Bistum uns auch bei der Begleichung der letzten Rechnungen in Form eines Darlehens hilft. Wir sind eine Familie, das Bistum steht in dieser Hinsicht voll und ganz hinter uns.

Wir sind auch dankbar für die Unterstützung durch das Bürgermeisteramt von Temeswar, den Kreisrat und das Ministerium für Kultur und Religion. Derzeit sind wir noch auf der Suche nach Finanzmitteln, da wir noch nicht über den gesamten Betrag verfügen.

Aus diesem Grund haben wir auch die Möglichkeit der Unterstützung durch VIRTUELLE ZIEGEL ins Leben gerufen. Damit möchten wir konkret zeigen, wie viel Geld wir für die Renovierung der Pfarrkirche benötigen. So kann jeder konkret die Renovierung unterstützen. Um die begonnenen Arbeiten abschließen zu können, benötigen wir 40.000 virtuelle Ziegel (800.000 Lei). Die Botschaft hat die Herzen der Menschen erreicht, und wir erhalten nicht nur Hilfe von den Gläubigen aus Temeswar.

Wenn Sie die Möglichkeit haben, unterstützen Sie bitte auch die Renovierung der römisch-katholischen Kirche in Temeswar-Josefsstadt.

Wir danken Ihnen herzlich!